Hericium erinaceus

Hericium erinaceusHericium - Igelstachelbart

Der Hericium wird nicht nur in China als Speisepilz sehr geschätzt. Er wächst in Spalten und Höhlen alter Laubbäume, bevorzugt auf Buchen und Eichen, ist aber auch auf Apfel- und Nussbäumen zu finden. In Deutschland kommt er nur selten vor.

In der Tierheilkunde wird dieser Heilpilz vorwiegend bei Erkrankungen des Verdauungstraktes eingesetzt. Er wirkt entzündungshemmend auf die Magen- und Darmschleimhäute und ist in der Lage, die Magen- und Darmschleimhäute wieder aufzubauen. Diese Eigenschaft macht ihn auch bei der Behandlung von Allergien, dem atopischem Ekzem beim Hund oder dem miliaren Ekzem bei der Katze sowie bei Futtermittelunverträglichkeiten zu einem wichtigen Therapeutikum.

Seine Inhaltsstoffe Hericenon und Erinacin stimulieren den Nervenwachstumsfaktor (NGF nerve growth factor). Durch den NGF werden die Myelinscheiden der Nerven wieder aufgebaut und so die Nerven wieder regeneriert. Dies macht ihn bei peripheren Nervenschäden durch Stoffwechselprozesse oder Traumen zu einem wertvollen Heilpilz. Durch die positiven Eigenschaften des Hericiums auf die Nerven hat er eine ausgezeichnete Wirkung bei ängstlichen, unruhigen und gestressten Tieren.

Bei Magen- und Dickdarmkrebs sowie Geschwülsten im Zwölffingerdarm zeigt der Hericium eine antitumorale Wirkung.

Anwendungsgebiete

  • Allergien

  • Ängste, Stress und Unruhe

  • Darmerkrankungen,

    Dickdarmkrebs

  • Epilepsie

  • Magenschleimhautentzündung,

    Magengeschwür- und Magenkrebs

  • Futtermittelunverträglichkeiten

  • Nervenschäden nach Traumen

  • Schwäche des Immunsystems

  • Sommerekzem

  • Speiseröhrenkrebs

  • Zwölffingerdarmgeschwüre

Hinweis

Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Einnahme von Heilpilzpulver, das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Tier-Therapeuten beraten.