Bronchitis

 
Synonyme / Verwandte Begriffe

Atemwegserkrankungen, Atemnot
 

Immer nervig – manchmal gefährlich

Akute Bronchitis

Die akute Bronchitis ist eine Entzündung der Luftröhre oder der Bronchien – das sind die ersten Verästelungen der Luftröhre im Brustkorb. Meist wird sie von Viren ausgelöst; in selteneren Fällen auch von Bakterien. Die akute Bronchitis tritt häufig zusammen mit einem grippalen Infekt, also einer Erkältung, oder der echten Grippe auf.

Im Frühjahr und Herbst ist die akute Bronchitis einer der häufigsten Gründe für einen Arztbesuch. Fast jeder erwachsene Deutsche ist ein- oder zweimal im Jahr von dieser Erkrankung betroffen. Besonders oft trifft der Infekt ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Auch Kinder erkranken häufig daran.

Verlauf

In aller Regel verläuft die akute Bronchitis eher harmlos. Die Ausprägung der Symptome hängt dabei vom Zustand des Immunsystems sowie vom Lebensalter ab. Gerade älteren Menschen macht die Erkrankung oft sehr zu schaffen.

In jedem Fall ist es ratsam, die akute Bronchitis nicht zu unterschätzen. Wird sie verschleppt und heilt nicht aus, kann daraus unter Umständen eine chronische Erkrankung werden.

Ursachen

In 90 Prozent der Fälle wird die Erkrankung durch Viren ausgelöst. Besonders oft trifft sie Personen mit vorbelasteten, gereizten Bronchien. So zum Beispiel durch Tabakrauch oder die zunehmende Luftverschmutzung mit Feinstäuben. Aber auch bereits bestehende Erkrankungen erhöhen das Ansteckungsrisiko. Darunter etwa Asthma, COPD oder Allergien und natürlich ein generell geschwächtes Abwehrsystem.

Neben den viralen Infekten können auch Bakterien eine akute Bronchitis verursachen. Dies trifft in rund 10 Prozent der Fälle zu.

Typische Symptome

Die Erreger führen zu einer starken Reizung der Bronchien. Damit verbunden ist eine oft empfindliche Störung ihrer gesunden Funktionsweise. Zu den typischen Symptomen gehört ein mehr oder weniger ständiger Hustenreiz. Der häufig quälende Husten kann trocken sein oder auch mit einer ausgeprägten Schleimbildung und Auswurf einhergehen. Darüber hinaus treten regelmäßig Infektbeschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen auf. Ist die akute Bronchitis durch Bakterien verursacht, dann ist der Verlauf fast immer schwerer als bei der viralen Form. Meist leiden die Patienten dann zusätzlich unter hohem Fieber und eitrigem Auswurf.

Verschlimmert sich der Husten weiter und treten Atemschmerzen sowie sehr hohes Fieber auf, sollte man unbedingt einen Heilpraktiker oder Arzt zu Rate ziehen. Auch, um das Risiko beziehungsweise das Bestehen einer Lungenentzündung auszuschließen.

Chronische Bronchitis

Sind die Bronchien dauerhaft entzündet, spricht man von einer chronischen Bronchitis. Sie ist gekennzeichnet durch Symptome wie häufigen und wiederkehrenden Husten, der meist mit Auswurf von Schleim verbunden ist. Die Beschaffenheit des Schleims kann recht unterschiedlich sein. So zum Beispiel eher wässrig, weißlich bis zäh oder festsitzend und zum Teil auch blutig.

Risikofaktoren

Allergien, Antibiosen und ererbte Schwächen, aber auch Stress, Überanstrengung und Erschöpfung gehören zu den die Erkrankung begünstigenden Faktoren.

90 Prozent der Betroffenen sind Raucher oder ehemalige Raucher. Auch Passivraucher haben ein höheres Risiko, an einer chronischen Bronchitis zu erkranken. Dies gilt insbesondere für Kinder in Raucherhaushalten. Laut dem Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) leiden sie etwa doppelt so häufig unter Atemwegserkrankungen wie Kinder aus Nichtraucherhaushalten. Weiterhin kann eine dauerhafte Belastung mit Umweltschadstoffen eine chronische Bronchitis verursachen. Dazu zählen beispielsweise Feinstaub oder Rußpartikel etwa am Arbeitsplatz oder im Wohnumfeld.

Die chronische Bronchitis betrifft nach Statistiken der Weltgesundheitsorganisation WHO etwa 13 Prozent der Bevölkerung weltweit. Männer erkranken öfter als Frauen und die Häufigkeit nimmt mit steigendem Lebensalter zu.

Vielfältige und schwerwiegende Auswirkungen

Die chronische Bronchitis kann unbehandelt zu dauerhaften Schädigungen der Lunge führen. So ist ein Fortschreiten der Erkrankung häufig mit einer erschwerten Atmung und wiederkehrender Atemnot verbunden. Infolgedessen verschlechtert sich auch die Sauerstoffversorgung des Körpers. Viele der Betroffenen leiden dann unter einem angegriffenen Allgemeinzustand mit Schwäche und einer deutlichen Minderung ihrer Leistungsfähigkeit. Auch die Krankheitsabwehr ist generell herabgesetzt.

Zudem besteht immer die Gefahr, dass sich aus einer chronischen Bronchitis die gefürchtete chronisch obstruktive Lungenerkrankung "COPD" (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) entwickelt. Diese sehr gravierende Erkrankung ist mit einer starken Schädigung der unteren Atemwege inklusive der Lunge verbunden.

Bronchitis in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Nach Vorstellung der TCM gibt es einen Zusammenhang zwischen der Bronchitis und Defiziten im Funktionskreis Lunge / Dickdarm. Laut TCM ist die Lunge verantwortlich für die Verteilung der Abwehrenergie an der Körperoberfläche. Ist die Abwehrenergie geschwächt, kann es zum Eindringen von pathogenen – das heißt krankheitserregenden – Faktoren wie zum Beispiel Wind und Kälte kommen. Dadurch werden die typischen Bronchitis- und auch andere Infektsymptome ausgelöst. Die Behandlung konzentriert sich besonders auf die Stärkung der Lungen und das Ausleiten des Schleims.

Die TCM kennt die zahlreichen Wirkungen und Einsatzmöglichkeiten der Heilpilze schon seit Jahrhunderten. Inzwischen ist die Wirksamkeit der Mykotherapie (Pilzheilkunde) bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern durch zahlreiche Untersuchungen und Studien belegt. Auch zur Therapie der akuten und der chronischen Bronchitis stehen wirksame Heilpilze zur Verfügung.

Heilpilze haben sich in Prävention und Therapie der Bronchitis bewährt

Ein gut funktionierendes Immunsystem ist bekanntlich die beste Basis, um viralen und bakteriellen Atemwegsinfektionen und damit auch der akuten Bronchitis vorzubeugen. Heilpilze – auch Vitalpilze oder medizinisch wirksame Pilze genannt – leisten dabei hervorragende Dienste. Zu nennen ist hier insbesondere der Reishi. Aufgrund seiner adaptogenen Kräfte ist er ein ausgesprochen wertvoller Pilz zur Regulation und Stärkung des Immunsystems. Bewährt hat sich zusätzlich der Vitalpilz Agaricus bisporus in Kombination mit Vitamin D. Ebenso wie der Reishi trägt diese Kombination wirksam zur Herabsetzung der Infektneigung und Stärkung der Abwehrkräfte bei.

Basispilze in der Therapie

Zur Behandlung der akuten und auch der chronischen Bronchitis empfehlen sich die Vitalpilze Reishi, Coriolus und Cordyceps als wichtige Basispilze.

Der Reishi übt eine stärkende und regenerierende Wirkung auf dieAtemwege und explizit auch auf die Bronchialschleimhaut aus. Der "Pilz des ewigen Lebens" – so wird er in Ostasien genannt – baut die Lunge auf und verbessert nachweislich die Sauerstoffversorgung im Körper. Daher ist er auch bei der chronischen Bronchitis eine wertvolle Unterstützung. Weiterhin trägt der Reishi aufgrund seiner antiinflammatorischen (= antientzündlichen) Wirkung zur Auflösung von akuten und chronischen Entzündungsherden bei. Darüber hinaus wirkt er hustenstillend.

Zusätzlich angezeigt ist immer die Einnahme des Coriolus. Dieser Vitalpilz unterstützt mit seiner antiviralen und antibakteriellen Wirkung effektiv die körpereigene Abwehr. Und zwar sowohl vorbeugend als auch bei der Bewältigung der Erkrankung. Personen mit einem geschwächten Immunsystem können ihn daher auch schon prophylaktisch vor und während der kalten Jahreszeit einnehmen.

Menschen, die unter immer wiederkehrenden Entzündungen der Bronchien oder chronischer Bronchitis leiden, profitieren zusätzlich zum Reishi von der Gabe des Cordyceps sinensis.Dieser Heilpilz entfaltet eine lungenstärkende Wirkung und unterstützt die Abwehrkräfte. Zudem besitzt er schleimlösende Eigenschaften. Dies ist gerade auch für chronisch Erkrankte eine große Erleichterung.

Insbesondere für ältere Menschen ist auch der Vitalpilz Shiitake sehr empfehlenswert. Er hat sich als große Hilfe in der Rekonvaleszenz bewährt, stärkt das Immunsystem und befeuchtet die Lunge.

Zusätzliche Unterstützung

Ist die Bronchitis mit trockenem Reizhusten verbunden, dann ist die ergänzende Einnahme des Auricularia von Nutzen. Dieser Heilpilz begünstigt die Befeuchtung der Schleimhäute und trägt so zusammen mit dem Reishi zur Linderung des meist sehr quälenden Hustens bei.

Hinweis

Heilpilze sind als Pilzpulver in Kapseln erhältlich. Wir vom MykoTroph Institut raten zu großer Sorgfalt bei der Auswahl. Besonderes bewährt hat sich sogenanntes "Pilzpulver vom ganzen Pilz". Nur hier sind alle wirksamen Inhaltsstoffe der Heil- bzw. Vitalpilze enthalten. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist der Anbau der Pilze in Deutschland in BIO-Qualität. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten oder einem Mykotherapeuten bei uns im Institut beraten.