Die Bedeutung der Pilze für den Menschen

Schon seit tausenden von Jahren wissen die Menschen um den Wert der Pilze als Nahrungsmittel. Heute steht uns mit ihnen ein ge­sun­des und ausgesprochen schmackhaftes Lebensmittel zur Bereicherung unseres Speisezettels zur Verfügung. Pilze sind überaus reich an wertvollen Biovitalstoffen und enthalten zudem nur wenig Kalorien. Daher sind sie auch sehr gut geeignet, um abzunehmen und natür­lich auch um das Gewicht zu halten. Seit dem "Ötzi"-Fund ist weiterhin bekannt, dass Pilze nicht nur in Asien, sondern auch in Europa bereits vor mehr als 5.300 Jahren zu Heilzwecken benutzt wurden.

So wie die Natur weiß auch unser Körper, dass er sich mit Hilfe der Pilze entgiften kann. Pilze sind in der Lage, Giftstoffe aufzuspalten und ausscheidungsfähig zu machen. Wenn unser Kör­per mit unserer Entgiftungsleistung nicht mehr nachkommt, dann lässt er im Körper sogenannte "Schwächepilze" zu. Der bekannteste dieser Pilze ist sicher der Candida albicans. Er wird vor allem gebraucht, um die Belastung des Organismus mit Quecksilber wie zum Beispiel durch Amalgamfüllungen in den Zähnen wieder abzubauen.

Viele Therapeuten vertreten die Meinung, dass man die sogenannten "Schwächepilze" sofort bekämpfen muss. Meist scheinen sie sich allerdings nicht darüber im klaren zu sein, warum der Körper diese Pilze überhaupt zugelassen hat. "Schwächepilze" finden sich im Körper zum Beispiel häufig nach einer Chemotherapie, die als Nebenwirkung ja zu einer sehr hohen Toxinbelastung des Organismus führt. Auch hier wird ihr Auftreten fast immer als sehr negativ eingestuft und dann zumeist mit noch mehr Chemie bekämpft. Der Körper unterstützt sich aber mit diesen Pilzen bei der Entgiftung. Deshalb sollten sie auch nicht und vor allem nicht durch noch mehr Chemie bekämpft werden.

Heilpilze (Ständerpilze) helfen dem Körper sehr wirksam bei seiner Entgiftungsleistung. In der Folge benötigt er zur Entgiftung dann auch nicht weniger der sogenannten "Schwächepilze". Auch wenn das für viele Therapeuten (Ärzte und Heilpraktiker) im ersten Moment para­dox erscheinen mag, so kann man aber mit den richtigen Heilpilzen die "Schwächepilze" im Körper verringern!

Diese noch weitverbreitete Unkenntnis, dass Pilze entgiften, ist letztendlich der Grund dafür, warum viele Therapeuten einer Heilpilz­be­handlung noch immer kritisch gegenüberstehen.

Seit der Entdeckung des Penicillins (Antibiotikum), einem Schimmelpilz, durch Alexander Fleming, weiß auch die moderne Medizin, welche positiven Wirkungen in Pilzen stecken können. Auch Immunsupressiva (Cyclosporin) werden aus Pilzen gewonnen.

Frei nach dem weisen Ausspruch von Paracelsus "Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.", werden in der Homöopathie sogar Heilmittel aus Giftpilzen sehr erfolgreich für unsere Gesundung eingesetzt.

In Kulturen mit schamanischer Tradition werden psychotrope Pilze mit großem Erfolg genutzt, um den Geist auf Heilung einzustellen. Viele Menschen lassen Heilung nämlich nicht zu, weil sie sich mit ihrer Krankheit arrangiert haben. Der Grund dafür ist zumeist, dass Krankheit auf der emotionalen Seite durchaus auch mit positiven Erfahrungen verbunden sein kann. Sind wir krank, dann erhalten wir mehr Zuwendung, wir werden öfter besucht und bekommen Blumen oder andere Geschenke. Auch müssen wir nicht mehr so perfekt funktionieren, wie wenn wir gesund sind. Dies ist nicht erst eine Erscheinung unserer modernen Zeit, sondern zum Beispiel bereits die Schamanen kannten diese Haltung schon vor hunderten von Jahren.

Auch Vorurteile wie "es kann doch gar nicht sein, dass Pilze heilen", können eine Heilung verhindern. Denn wenn wir von vorneherein der festen Meinung sind, dass ein bestimmtes Medikament, ein bestimmtes Heilverfahren oder eben eine Naturarznei wie die Heilpilze nichts nutzen, so werden sie auch kaum helfen!

Tiere kennen solche negativen Einstellungen nicht und deshalb wirken z. B. die Heilpilze bei Tieren auch so gut.

Wir möchten Ihnen deshalb den guten Rat geben: Seien sie bitte positiv, lassen Sie die Heilung einfach zu und versuchen Sie, die posi­tiven Kräfte der Heilpilze auf Ihren Körper wirken zu lassen. Auch wenn Sie sagen, ich habe doch schon so viel ausprobiert und alles hat nichts genutzt. Pilze wirken auch ausgleichend und regulierend auf unser Nerven- und Hormonsystem. Sie bringen den Körper wieder in die Balance und helfen ihm bei der so wichtigen Entgiftungsarbeit. Die Heilpilze haben zudem jeweils ganz bestimmte Organbezüge, so dass wir mit ihnen ganz gezielt die entsprechenden Organe wie die Leber, die Nieren, das Lymphsystem etc. unterstützen und regene­rieren können. Und ganz generell: Mit Heilpilzen kommen wir wieder leichter ins Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele!

Woran erkennt man die Wirkung der Pilze und können Nebenwirkungen auftreten?

In den meisten Fällen reagiert unser Körper sehr direkt auf die Heilpilze. In Bezug auf die entgiftende Wirkung der Pilze kann es aber auch vorkommen, dass die abgelagerten Gifte so schnell gelöst werden, dass unsere Ausscheidungsorgane mit dem Abtransport der Toxine und Schlacken nicht genauso schnell nachkommen.

Pilze lösen Gifte und unsere Ausscheidungsorgane müssen diese gelösten Gifte dann auch ausscheiden können.

Insbesondere wenn unser Körper sehr stark mit Giftstoffen belastet ist, kann es öfters zu Reaktionen kommen, die uns zunächst negativ erscheinen. Dazu gehören zum Beispiel Durchfallreaktionen, Übelkeit, Schwindelgefühle, Bauchdruck oder Hautreaktionen. Dies sind aber alles Reaktionen, die uns zeigen wie schnell die Pilze wirken, aber eben auch, dass unser Körper aufgrund seiner Belastung noch weitere Unterstützung braucht.

Deshalb ist es ganz wichtig, beim Auftreten dieser Reaktionen nicht gleich wieder aufzugeben! Geben Sie Ihrem Körper einfach mehr Zeit und reduzieren Sie die Einnahmedosis so lange, bis sich die Reaktionen nicht mehr zeigen. Im Einzelfall kann das auch bedeuten, das zu­nächst nur eine halbe Kapsel pro Tag eingenommen werden sollte.

Überfordern Sie Ihren Körper nicht, sondern helfen Sie ihm bei seiner Entgiftungsarbeit.

An erster Stelle steht dabei die Unterstützung der Leber und der Nieren!

Mit dem Heilpilz Reishi unterstützen wir die Leberregeneration und deren Entgiftungsleistung. Über den Gallenfluss werden die ab­ge­bau­ten Gifte dann aus dem Körper ausgeleitet. Aus diesem Grunde braucht der Gallenfluss oft eine zusätzliche Unterstützung. Dies ist z. B. sehr gut durch Gallentee möglich. Am besten trinkt man jeweils eine Tasse vor dem Essen. Zusätzlich hat sich auch Kurkuma sehr bewährt. Dazu nimmt man jeweils vor dem Essen eine Messerspitze – am besten mit etwas Pfeffer – ein. Ganz wichtig: Immer gut ein­speicheln und erst dann herunterschlucken! Eine der besten Unterstützungen für den Gallenfluss ist aber ein Einlauf mit einem ¾ Liter Bohnenkaffee. Er sollte immer drucklos durchgeführt und circa 12 bis 15 Minuten gehalten werden Es reicht in der Regel aus, wenn man den Einlauf einmal in der Woche durchführt.

Die Nieren kann man mit dem Pilz Cordyceps unterstützen und regenerieren. Zusätzlich ist auch Nierentee eine ganz wichtige Unter­stützung. Er wirkt übrigens am besten, wenn man in der nierenaktiven Zeit zwischen 17 und 19 Uhr alle Viertelstunde eine Tasse trinkt. Er kann ruhig dünn sein, sollte aber sehr heiß getrunken werden. Wenn Sie leicht frieren, d. h. oft kalte Füße, kalte Hände oder eine kalte Nasenspitze haben, dann sollten Sie die Nieren in dieser Zeit zusätzlich durch das Auflegen eines Wärmekissens unterstützen.

Gerade bei Hautreaktionen, wie z. B. Hautpusteln, wird von Therapeuten oft eine Pilzallergie vermutet. Eine Pilzallergie gibt es aber eigent­lich nicht. Grund für das Auftreten der Hautreaktionen ist vielmehr, dass wenn mindestens zwei unserer vier Ausscheidungs­organe – das sind die Leber, die Nieren, das Lymphsystem und der Magen-Darmtrakt – nicht ausreichend funktionieren, der Körper auf die Haut als zusätzliches Ausscheidungsorgan ausweicht.

Wenn sich unter der Einnahme der Heilpilze also Hautreaktionen zeigen, dann ist das ganz sicher keine Pilzallergie. Vielmehr zeigen uns diese Reaktionen, dass mindestens zwei unserer vier Ausscheidungsorgane nicht so funktionieren wie sie sollten und noch zusätzliche Unterstützung benötigen, damit die Gifte ausgeschieden werden können.

Heilpilze wirken oft sehr schnell. Daher sollten wir erkennen, dass es zunächst auch zu anderen Reaktionen kommen kann, als wir es uns erhoffen. Jede Reaktion ist aber erst einmal positiv, denn sie deckt ja unsere Schwachpunkte auf. Lassen Sie sich daher von solchen Reaktionen auf keinen Fall entmutigen. Sie zeigen nämlich vielmehr, wie schnell die Pilze in die Problemlösung eingreifen!

Nehmen sie die Pilze immer einschleichend ein, so dass die sogenannten Nebenwirkungen möglichst erst gar nicht eintreten und trinken Sie immer genügend. In den Pilzkapseln sind getrocknete und pulverisierte Pilze enthalten.

Sicher haben Sie schon einmal getrocknete Pilze eingeweicht und wissen daher, wieviel Wasser die Pilze zum Quellen aufnehmen kön­nen. Derselbe Vorgang muss auch in unserem Körper vonstatten gehen. Je mehr Sie trinken, desto besser werden die Pilze aufge­nom­men und desto bessere Wirkungen werden sie erzielen. Es sollten immer mindestens 100 ml Flüssigkeit pro Kapsel getrunken werden. Da man während des Essens nicht trinken sollte, ist es empfehlenswert, die Pilzkapseln entweder vor oder nach dem Essen einzunehmen.

Ganz gleich, ob Sie Entgiftungsreaktionen haben oder nicht, Sie werden sehen: Spätestens nach drei Monaten werden Sie bei der Ein­nahme von täglich drei Kapseln pro empfohlenem Pilz bzw. pro empfohlener Pilzmischung eine Verbesserung spüren oder in den Blut­werten nachprüfen können. Also, bitte haben Sie Geduld. Und denken Sie daran: Pilze lindern nicht nur Symptome, sondern wirken ganz­heitlich und ursächlich! Jede Krankheit hat eine Ursache und die Ursachen sind nicht von heute auf morgen zu beseitigen. Daher wird auch für den Heilungsprozess immer ein bestimmter Zeitraum benötigt.

Heilpilze helfen unserem Körper sehr wirksam, wieder in die Balance und die Regulation zu kommen. Sie aktivieren unsere Selbst­heilungs­kräfte, so dass er sich wieder selbst helfen kann, gesund zu werden und zu bleiben.