Arthrose

 
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Als ArthroseArthrose (Gelenkverschleiß) bezeichnet man einen Knorpelschaden mit Knochenschäden an einem oder mehreren Gelenken. Die Erkrankung beginnt mit einem kleinen, sogenannten "Knorpelschaden" in der Knorpelschicht. Diese bildet normalerweise einen elastischen, schützenden Überzug über die Knochenenden und sorgt dort quasi als "Stoßdämpfer" dafür, dass plötzliche, harte Bewegungen abgefedert werden. Erst wenn im weiteren Verlauf der unter dem erkrankten Knorpel liegende Knochen angegriffen wird, spricht man vom Frühstadium der Arthrose, die sich bei fehlender Behandlung über viele Jahre meist schleichend, aber fortlaufend verschlimmert. Manchmal treten auch Schwellungen und schmerzhafte Entzündungen des Gelenks auf. Durch die Reibung löst sich der Gelenkknorpel im Laufe der Zeit immer weiter auf, bis schließlich im Spätstadium der Krankheit die freiliegenden Knochen des betroffenen Gelenks direkt aneinander reiben und der einst vorhandene Gelenkspalt (Puffer oder Zwischenraum zwischen zwei Knochen) völlig verschwunden ist. Bewegungen des Gelenks sind dann nur noch unter großen Schmerzen und sehr eingeschränkt möglich. Arthrose tritt besonders häufig an gewichtsbelasteten Gelenken wie Knien, Händen oder Hüften, auf.

Knirschende Gelenke: Die Zahl der Arthrosekranken nimmt jedes Jahr zu

Nach Zahlen der Deutschen Arthrose-Hilfe und des Statistischen Bundesamtes ist Arthrose die am häufigsten auftretende Gelenk­erkrankung überhaupt. Allein in Deutschland leiden derzeit fünf bis acht Millionen Menschen unter der Erkrankung. Dies entspricht mindestens 12 Prozent der erwachsenen Bevölkerung und die Tendenz ist seit Jahren stetig steigend. Manche Quellen sprechen sogar von zehn bis 15 Millionen erkrankten Deutschen. Viele Patienten geben an, an bis zu sechs Gelenken gleichzeitig Arthrose-Beschwerden zu haben; etwa zwei Millionen Betroffene leiden täglich unter Gelenkschmerzen. Die Anzahl der Erkrankungen nimmt mit dem Alter zu: Während nur etwa vier Prozent der 20-jährigen Deutschen betroffen sind, werden bei 80 Prozent der 70-jährigen arthrotische Veränderungen an den Gelenken diagnostiziert.

Einfach nur altersbedingte "Verschleißerscheinungen"? Nein – Arthrose hat vielfältige Ursachen!

Die genauen Vorgänge, die zu einer Arthroseerkrankung führen, konnten bisher noch nicht geklärt werden. Allerdings gilt die Aussage "Arthrose ist altersbedingt" inzwischen als widerlegt. Es ist zwar richtig, dass die Elastizität des Gelenkknorpels im Alter von Natur aus abnimmt; dies ist aber nur ein Risikofaktor, der nicht notwendigerweise zur Erkrankung führen muss. Die Schulmediziner gehen davon aus, dass Arthrose aus einer Kombination verschiedener Faktoren entsteht: Ein Drittel aller Arthrosen entstehen als Folge von Ver­letzungen oder Unfällen, welche durch kleinste Risse die Degeneration des Gelenkknorpels anstoßen können. Auch anhaltende Gelenküberlastung durch immer wiederkehrende, gleichförmige Bewegungen zum Beispiel im Beruf oder zu großer Druck, der durch Übergewicht entsteht, sind oft der Auslöser. Weiter können angeborene Gelenkfehlstellungen wie unter anderem O-Beine einen Gelenkabbau begünstigen. Auch scheint es, dass Arthrose in den Genen liegen kann: Einige Studien bestätigen, dass es erbliche Veranlagungen für Gelenkverschleiß gibt.

Ein sehr wichtiger Faktor bei der Entstehung von Arthrose ist auch eine unausgewogene und vitalstoffarme Ernährung, die den Organismus dauerhaft übersäuert. Wenn der Körper der Säureflut nicht mehr Herr werden und die Säuren nicht mehr ausscheiden kann, dann muss er sie einlagern. Als Depots dienen ihm neben dem Bindegewebe und den Blutgefäßen auch die Gelenke. In der Folge können Entzündungen im Gelenk entstehen, durch die wiederum der Abbau des so wichtigen Gelenkknorpels begünstigt wird. Leidet der Körper zudem unter einer Unterversorgung mit Mineralstoffen, kann er keine neuen Knorpel aufbauen und das Risiko einer Erkrankung steigt.

Spannungsgefühle, Steifheit und Gelenkschmerzen sind typische Arthrose-Symptome

Ein plötzlich auftretender scharfer Schmerz, der im betroffenen Gelenk typischerweise nach Ruhepausen auftritt, Knirschen und Knacken bei Bewegung oder Steifheitsgefühle sind Anzeichen einer beginnenden Arthrose. Die Krankheit kann auch noch von Schwellungen oder Entzündungen des Gelenks begleitet werden, die sehr schmerzhaft sind, jedoch nicht unbedingt auftreten müssen. Bleibt die Krankheit unbehandelt, verschlimmert sie sich vom Belastungsschmerz über Dauerschmerz bis hin zu bleibender Bewegungseinschränkung mit irreversibel verformten und versteiften Gelenken. Viele Patienten reagieren sehr empfindlich auf feucht-kaltes Wetter und haben bei bestimmten Bewegungen wie zum Beispiel beim Treppensteigen starke Schmerzen.

Wie wird Arthrose behandelt?

In der schulmedizinischen Behandlung werden die betroffenen Gelenke entlastet und vor weiterer Fehl- und Überbelastung geschützt, was bereits sehr hilfreich ist, um die Schmerzen der Patienten zu verringern. Zudem ist regelmäßige Bewegung in Form einer sanften Ausdauersportart wichtig, da sie nicht nur die Muskulatur stärkt und das Fortschreiten der Arthrose verlangsamt, sondern auch gleichzeitig überflüssige Pfunde schmelzen lässt, welche die Gelenke nur unnötig belasten. Bestens geeignet sind knochen-und gelenkschonende Sportarten wie zum Beispiel Radfahren, Nordic Walking, Langlaufen oder Schwimmen. Auch Ergotherapie, Kranken­gymnastik, Massagen, Wärme-oder Kältebehandlungen können vielen Arthrose-Patienten Linderung verschaffen. Sollte die Krankheit bereits das Spätstadium erreicht haben, ist ein operativer Eingriff meist nicht zu umgehen.

Ganz entscheidend ist neben regelmäßiger Bewegung auch die konsequente Änderung der Ernährungsgewohnheiten: Gesunde und ausgewogene (basische!) Lebensmittel wie Gemüse, Pilze, Obst und Vollkornprodukte sollten ganz oben auf der Liste stehen, während säurebildende Nahrung wie Schweinefleisch, Wurst, Weißmehlprodukte, Fertignahrung, Zucker oder Genussmittel wie Koffein, Nikotin und Alkohol am besten ganz gemieden werden. Auf diese Weise hilft man dem Körper, sich selbst durch den Abbau von Schlacken zu helfen, deren künftige Bildung zu vermeiden und den Verlauf der Arthrose zu verlangsamen oder ganz zu stoppen.

Die TCM setzt auf Ausleitung von Schlacken, um Arthrose zu behandeln

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) geht man davon aus, dass der Gelenkknorpel nur dann elastisch und widerstandsfähig bleibt, wenn er durch die körpereigenen "Säfte" - Blut und Lymphe - mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird. Ist die dem Körper zugeführte Ernährung von minderer Qualität, wird eine Ansammlung von schädlichen Substanzen (Schlacken) in den Gelenken begünstigt: Eine Arthrose kann entstehen. Die TCM ordnet die Knochen dem Element Yin und damit der Niere zu, Gelenkabnützungen werden als Yin-Schwäche angesehen. Durch seinen starken Nierenbezug ist der Heilpilze Cordyceps daher auch ein wichtiger Pilz bei Arthrose, denn er regeneriert und erhöht die Nierenenergie, tonisiert die Nieren, stärkt ihre Energie und unterstützt die Entgiftung über die Nieren. Empfohlen werden zudem neben einer Entsäuerung auch zukünftige Anpassungen der Ernährung, um weitere Schlacken­bildung zu vermeiden.

Heilpilze sind Powernahrung für die Gelenke!

Ein erkranktes Gelenk ist noch stärker als ein gesundes auf die Versorgung mit hochwertigen Nährstoffen angewiesen: Heilpilze enthalten die für unsere Gelenke sehr wichtigen Aminosäuren genauso wie entzündungshemmende Substanzen und üben zudem noch eine basische Wirkung auf den Organismus aus. Als Basispilz bei Gelenkerkrankungen mit entzündlichen Prozessen hat sich der Reishi bewährt. Die in ihm enthaltenen Triterpene wirken ähnlich wie Kortison und dämmen die Histaminausschüttung ein, welche für Schwellungen, Rötungen und Juckreiz verantwortlich ist. William B. Stavinoha von der University of Texas demonstrierte in einer Studie, dass der Reishi sogar einen gleichen, bzw. höheren antientzündlichen Effekt hat als Hydrokortison.

Der Shiitake leistet bei der Behandlung von Verdickungen und Schmerzen der Gelenke gute Arbeit. Er enthält eine Vielzahl von Polysacchariden, Mineralien und Vitaminen und wirkt alkalisch, was sich positiv auf übersäuertes Gewebe auswirkt. Er wirkt allgemein schmerzlindernd und kann auch eine fühlbare Besserung bei bereits bestehenden Bewegungseinschränkungen auslösen. Beide Heilpilze haben sich in der mykologischen Praxis besonders bei allen Gelenkproblemen, die auf eine Übersäuerung zurückzuführen sind, bewährt.

Als dritter Heilpilz im Bunde der Arthrosebehandlung hat der Pleurotus einen besonderen Bezug zu Knorpeln, Muskeln, Sehnen und Bändern. Unter seiner Gabe werden Sehnen und die Bänder gestärkt, so dass das Gelenk mehr Halt und Stabilität bekommt. Seine probiotischen Eigenschaften sind ein weiterer Pluspunkt.

Geheimtipp Grünlippmuschel in Kombination mit dem Heilpilz Pleurotus

Ein besonderes Geschenk der Natur für unsere Gelenke ist die aus Neuseeland stammende Grünlippmuschel, Sie zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an langkettigen Omega-3-Fettsäuren aus, die neben ihren vielfältigen Funktionen im Organismus auch für ihre anti-entzündlichen Eigenschaften bekannt sind. Ein weiterer Inhaltsstoff, der den Einsatz von Grünlippmuschel-Pulver bei Erkrankungen wie Arthrose so wertvoll macht, sind die so genannten Glycosaminoglykane. Diese besonderen Zucker-Eiweiß-Verbindungen sind auch Bestandteil der Gelenkschmiere, erhalten deren Viskosität und tragen so zum Erhalt der Gleitfähigkeit der Gelenke bei. Weiterhin sind sie wichtig für die Nährstoffversorgung der Gelenke und leisten daher einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Regeneration und zum Erhalt des Knorpelgewebes. In Kombination mit dem Heilpilz Pleurotus ist die Grünlippmuschel bei Arthrose besonders wirkungsvoll.

Hinweis

Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Einnahme von Heilpilzpulver, das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten.