Alternative Medizin

Aus Erfahrung lernen, was uns gut tut!

Alternative Medizin ist in der Tradition aller Völker unserer Welt verankert. Sie ist so vielfältig wie ihre Herkunft aus den verschiedensten Kulturen. Wenn es Gemeinsamkeiten alternativer Heilmethoden gibt, so sind die starke Naturverbundenheit und der bewusste Umgang mit sich selbst zu nennen. Faktoren, die ein gesundes Leben fördern – vor allem die Ernährung – spielen immer eine große Rolle. Aus diesen Traditionen können wir auch für die heutige Zeit lernen: Zum Beispiel unser Gespür für die Bedürfnisse unseres eigenen Körpers zu stärken und dadurch wieder zu lernen, was uns wirklich gut tut. Denn ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen – in diesem Fall mit dem eigenen Körper – kann nur in Eigenverantwortung erfolgen. Das Einhalten von Fastenzeiten zum Beispiel wurde früher nie in Frage gestellt und hat sicherlich dazu beigetragen, bestimmte Erkrankungen wie das heute so häufig auftretende Wohlstandssyndrom zu vermeiden.

Gesunde Ernährung ist der Schlüssel zum Wohlbefinden

Die Auswirkungen unseres Lebensstils und unserer Ernährungsgewohnheiten auf die Gesundheit werden heute noch immer stark ver­nach­lässigt. Auch wenn gewisse Stärken und Schwächen in unserem Körper schon seit der Geburt angelegt sind, wird letztendlich das sich ständig neu bildende Gewebe aus den Substanzen aufgebaut, die wir dem Körper regelmäßig zuführen. Gesundes Gewebe kann nur aus gesunder Nahrung entstehen. Deswegen sollten wir möglichst frische und naturbelassene Lebensmittel zu uns nehmen, die frei sind von Konservierungsmitteln und Zusatzstoffen. Ebenso entscheidend ist die Nahrungsmenge: Sie sollte sowohl dem individuellen Bedarf wie der individuellen Verdauungskraft angepasst sein. Nur wenn die aufgenommene Nahrung von unserem Körper auch ver­wer­tet werden kann, entsteht gesundes Gewebe. In der heutigen Zeit wird die Verdauungskraft vor allem durch Stress gestört. Wir fühlen uns dann nach dem Essen oft müde oder es kommt zu Verdauungsstörungen. Gesunde Ernährung und ein ausgeglichener Lebensstil sind die Basis unserer Gesundheit.

Ganzheitlich, individuell und ohne unerwünschte Nebenwirkungen

Alternative Medizin betrachtet stets den ganzen Menschen: Warum reagiert eine Person zu einem bestimmten Zeitpunkt mit be­stimmten Symptomen? So kann es vorkommen, dass die gleiche Erkrankung bei verschiedenen Personen mit unterschiedlichen Thera­pien behandelt wird, da die Ursache der Erkrankung jeweils eine andere ist. Ziel alternativer Medizin ist es also, die Symptome zu ver­ringern sowie die Ursachen zu erkennen und zu beseitigen. Wird bei Asthma zum Beispiel nicht ursächlich behandelt, kann es im späteren Verlauf zu Hauterkrankungen kommen, da die Ursache der Krankheit sich eine andere Ausdrucksform sucht.

Durch die Verwendung von natürlichen Substanzen kommt es in aller Regel nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen, wie dies so oft bei herkömmlich eingesetzten Medikamenten der Fall ist. Sehr hilfreich ist die Anwendung alternativer Heilmethoden schließlich bei chro­nischen Erkrankungen – hier stößt die Schulmedizin oft an ihre Grenzen.